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Nachtrag #2 zu den FOSSGIS-Mitgliedsbeiträgen.

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Ich möchte meine bisherige Diskussion der FOSSGIS-Mitgliedsbeiträge und daran anknüpfend der Vereins-Struktur mit einem Update zu den Entwicklungen im FOSSGIS ergänzen.

Ich hatte ja geschrieben, dass die Mitgliederversammlung im März beschlossen hatte, die Entscheidung über die Mitgliedsbeiträge auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu vertagen, die später im Jahr erstmalig regulär (also nicht als Pandemie-Ausnahme) online stattfinden soll und dass angekündigt war, davor ein informelles vereinsinternes Treffen zur Diskussion zu veranstalten.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist nun für den 22. Juni angekündigt worden und die interne Diskussionsrunde hat am 6. Mai stattgefunden. Dazu gibt es ein Ergebnisprotokoll. Daneben fand wohl auf einem Arbeitstreffen des Vereins (welches regelmäßig stattfindet) eine Diskussion in kleinerem Kreis statt, welche ebenfalls öffentlich dokumentiert ist.

Ich möchte hier in erster Linie diese Verweise auf das, was aus dem Verein und der vereinsinternen Diskussion nach außen sichtbar ist, mit der gesamten OSM-Community teilen. Diese Protokolle geben einen gewissen Einblick in die Sicht aus dem Verein auf das Thema. Obwohl man sich meiner Kommentare zu dem Thema offenbar bewusst ist, drehen sich die vereinsinternen Diskussionen anscheinend im wesentlichen um ganz andere Aspekte, als diejenigen, die ich diskutiert habe. Das ist auch durchaus nachvollziehbar, denn, wie ich ja erläutert habe, nimmt der FOSSGIS neben seiner Rolle als lokale Vertretung für OpenStreetMap für Deutschland auch die Rolle einer Interessenvertretung professioneller FOSS-Entwickler und -Anwender im GIS-Bereich war. Es ist aber auf jeden Fall interessant zu sehen, wie die interne Wahrnehmung aus dem Verein heraus auf die verschiedenen Aspekte, die ich auch diskutiert habe, aussieht, sowohl, was die Erhöhung der Beiträge selbst betrifft, als auch die Unterscheidung Erwerbstätige/nicht Erwerbstätige, und wie das Ganze begründet wird.

Ich möchte das hier nicht erneut im Detail kommentieren, denn ich habe dies ja bereits recht detailliert getan und die verlinkten Protokolle bieten zu den von mir angeschnittenen Themen wenig argumentativ neues. Ich möchte aber meinen Lesern – und zwar unabhängig davon, ob ihre Perspektive eher die eines Mitglieds der Hobby-Mapper-Community, oder die eines Repräsentanten professioneller Interessen ist – nahe legen, diese Entwicklung und die verlinkten Dokumente vor allem auch vor dem Hintergrund der Pfadabhängigkeit zu betrachten.

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