Deutsche Übersetzung auf Grundlage einer maschinellen Übersetzung mit deepl.
Kürzlich gab es eine interessante Bemerkung von Ilya auf Mastodon, zu der ich etwas sagen möchte.
Zunächst zum Thema WeeklyOSM: Praktisch fast jeder in der OSM-Community liest es, und es ist eine echte Institution in seiner Funktion, die verschiedenen Filterblasen in der OSM-Community aufzubrechen und den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Horizont in Bezug auf das Geschehen in und um OpenStreetMap zu erweitern.
Gleichzeitig ist es ein echtes Vorbild für Community-Projekte in OpenStreetMap, da es offen für Mitwirkende mit unterschiedlichem Hintergrund ist. Es zeigt, wie dies eine echte Win-Win-Situation sein kann, mit niedrigen Einstiegshürden für Mitwirkende und einer Qualität der Ergebnisse, die offensichtlich von einer vielfältigen Mitwirkendenbasis profitiert. Und dies geht einher mit einer starken Unabhängigkeit des Projekts.
Warum hat WeeklyOSM dennoch Schwierigkeiten bei der Rekrutierung? Ilya nennt Burn-out und mangelnde Wertschätzung als Gründe. Letzteres deckt sich mit meiner jüngsten Beobachtung zur Typologie der OSM-Community-Mitglieder, in der ich unter anderem festgestellt habe, dass intrinsisch motivierte Freiwillige in der OSM-Community sich heutzutage wenig wertgeschätzt fühlen.
Die Redakteure von WeeklyOSM sind fast ausnahmslos intrinsisch motivierte Freiwillige. Sie beteiligen sich an dem Projekt, weil sie von dessen Mission und seiner sozialen Funktion in der OSM-Community überzeugt sind – und wahrscheinlich in den meisten Fällen auch von der Tatsache, dass es nicht von spezifischen wirtschaftlichen Interessen geleitet wird, wie dies bei vielen anderen Projekten innerhalb der OSM-Community der Fall ist, die Freiwillige einladen. Dies macht WeeklyOSM auch für Menschen, die spezifische wirtschaftliche Interessen in OpenStreetMap verfolgen, eher unattraktiv.
Ilya geht davon aus, dass das Verhältnis zwischen Freiwilligen für die Softwareentwicklung und für die Kommunikationsarbeit bei 5-7 liegt (wobei beide Begriffe natürlich nur vage definiert sind, aber lassen wir das vorerst außer Acht). Wenn man die Dinge so betrachtet, behandelt man sie jedoch implizit schon als reines Zahlenspiel und ignoriert im Wesentlichen, dass es vor allem Projekte sind, in denen man nur ein austauschbarer Arbeiter ist, der nach einiger Zeit ausgebrannt und ersetzt wird, die intrinsisch motivierte Freiwillige abschrecken.
Was den tatsächlichen Talentpool und die intrinsische Motivation in der OSM-Community angeht (also Menschen, die OpenStreetMap so sehr mögen und schätzen, dass sie sich grundsätzlich in ihrer Freizeit dafür engagieren möchten), würde ich das Verhältnis zwischen Menschen mit nicht-technischen Fähigkeiten und Talenten im Vergleich zu solchen mit technischen Fähigkeiten auf etwa 3:1 in umgekehrter Richtung schätzen. Wenn das stimmt und die Zahlen von Ilya in etwa richtig sind, würde das bedeuten, dass OSM derzeit nicht-technische Freiwillige 15- bis 20-mal effizienter demotiviert als technische Freiwillige.
Was kann man dagegen tun? Nun, die OSM-Community müsste Tätigkeiten außerhalb technischer Bereiche und des Managements mehr wertschätzen. Viel mehr wertschätzen. Und bevor Sie auf irgendwelche Ideen kommen – So tun als ob hilft hier nicht, ich spreche von echter Wertschätzung. Ich weiß, dass ich dies in der Vergangenheit schon oft im Zusammenhang mit intellektueller Arbeit und Kartendesign gesagt habe, aber es gilt gleichermaßen für soziale Aufgaben – einschließlich der Kommunikation.
Ilya ist ein gutes Beispiel dafür – er entwickelt Software, ist aber auch ein talentierter Kommunikator in nicht-technischen Angelegenheiten. Und obwohl er ziemlich extrovertiert ist und daher im Vergleich zu vielen anderen mit sozialen und intellektuellen Talenten und Interessen im Vorteil ist, habe ich den Eindruck, dass er von der Mainstream-OSM-Community für seine Softwareentwicklungsarbeit deutlich mehr Anerkennung erhält als für seine Kommunikation (jedoch selbst dort nur eher spärlich – aufgrund kultureller Vorurteile und Voreingenommenheiten).
Normale Mitglieder der OSM-Community schätzen nicht-technische Arbeit – wie die Überprüfung und Zusammenstellung von Nachrichten, wie es WeeklyOSM tut, soziale und intellektuelle Reflexion und Kommentierung, gutes Kartendesign usw. – genauso wie technische Arbeit. Aber Menschen mit Macht und Einfluss in der OSM-Community haben fast ausnahmslos einen technischen, oft auch einen Softwareentwicklungshintergrund, und meiner Beobachtung nach schaut ein erstaunlich hoher Prozentsatz von ihnen im Grunde genommen auf Menschen herab, die nicht-technische Arbeit leisten. Aber es kommt noch schlimmer: Aufgrund der oben genannten Zahlen ist die Überzeugung weit verbreitet, dass man den unbestreitbaren Bedarf an nicht-technischer Arbeit kostengünstig und ad hoc aus einem nahezu unendlichen Pool an Humankapital decken kann. Das Problem bei dieser Sichtweise ist, dass nicht-technische Fähigkeiten nicht ad hoc geschaffen werden können. In den meisten nicht-technischen Bereichen sind Training und Erfahrung für gute Arbeit unerlässlich.
Das bringt mich zur anderen Seite des Problems: In nicht-technischen Bereichen ist es für Außenstehende oft viel schwieriger, zwischen qualifizierter und kompetenter sowie unqualifizierter/inkompetenter Arbeit zu unterscheiden als in technischen Bereichen. Wenn ein unqualifizierter Softwareentwickler schlechte Software schreibt, ist das selbst für jemanden ohne technischen Hintergrund oft deutlich erkennbar, da die geringe Qualität der Arbeit in der Regel auch außerhalb des technischen Bereichs unmittelbare negative Folgen hat. In nicht-technischen Bereichen ist es für Nicht-Experten oft viel schwieriger, zwischen wirklich kompetenter Arbeit und der Arbeit von Menschen zu unterscheiden, die entweder Kompetenz vortäuschen oder unqualifiziert sind und sich dessen nicht bewusst sind. Dies könnte wesentlich zu der negativen Meinung beitragen, die viele technisch orientierte Leute von nicht-technischer Arbeit haben.
WeeklyOSM leistet insgesamt hervorragende Arbeit, auch wenn Details (wie die Art und Weise, wie einzelne Links im Text eingeordnet werden) häufig etwas daneben liegen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, wie viele Leser von WeeklyOSM es bemerken würden, wenn WeeklyOSM durch ein weniger unabhängiges Projekt ersetzt würde, das unter dem Einfluss konkreter wirtschaftlicher Interessen steht und häufiger über Themen berichtet, die diesen Interessen entsprechen, während es stillschweigend Themen ausklammert, die diesen Interessen schaden könnten.
Wenn ich hier über Kartendesign schreibe, wie viele der gelegentlichen Leser können tatsächlich beurteilen, ob diese Beiträge aussagekräftige Einblicke in wichtige Entwicklungen in der Kartografie bieten oder ob sie nur sinnloses und belangloses Herumspielen mit Dingen beschreiben, das für niemanden, der sich ernsthaft damit beschäftigt, von Interesse ist?
Und obwohl dieses Problem, qualifizierte und kompetente Arbeit als solche zu erkennen, bei nicht-technischen Tätigkeiten gravierender ist, gibt es das auch in technischen Bereichen. Beispielsweise, wenn mittelmäßige Softwareprojekte mit Geld überschüttet und in der öffentlichen Kommunikation über alle Maßen gelobt werden, weil sie eine derzeit angesagte Nische füllen, während es außergewöhnlich qualifizierte und talentierte Entwickler gibt, die mit einer langfristigen Vision an wirklich innovativen Technologien arbeiten und dabei Schwierigkeiten haben, auch nur einen bescheidenen Lebensunterhalt damit zu verdienen.
Was wir brauchen, ist ein lebhafter, kritischer und unabhängiger intellektueller Diskurs in der OSM-Community über technische und nicht-technische Themen, denn nur so kann in der Community eine echte Wertschätzung für die Beiträge der Menschen entstehen. Denn jedem auf die Schulter zu klopfen – egal, wie gut seine Arbeit ist – ist keine echte Wertschätzung.
In Gesellschaften im Allgemeinen sind es insbesondere akademische und kulturelle Einrichtungen, die den unabhängigen intellektuellen Diskurs über gesellschaftlich wichtige Themen fördern und unterstützen. Ich habe die Hoffnung, dass die OSM-Community langfristig auch ein gewisses Maß an institutioneller Unterstützung für diese Art von Arbeit entwickeln könnte. Dies ist jedoch unwahrscheinlich, solange dies wirtschaftlich als Nullsummenspiel betrachtet wird (d. h. dass alles Geld, das in diese Dinge investiert wird, als Verlust an anderer Stelle angesehen wird).
29. Dezember 2025 um 04:05 Uhr
Ein paar Anmerkungen.
> Warum hat WeeklyOSM dennoch Schwierigkeiten bei der Rekrutierung? Ilya nennt Burn-out und mangelnde Wertschätzung als Gründe.
Sie zäumen das Pferd vom falschen Ende her auf. Der mangelnden Wertschätzung ermangelt es mir erst dann, wenn ich bereits dabei bin. Sie kann ein Grund sein, aufzuhören, ist aber kein Grund, nicht anzufangen. Sie brauchen Gründe *für* das Mitmachen, und WeeklyOSM konkurriert da mit zigtausenden anderen möglichen Hobbys. Seien wir mal ehrlich: Eine Linksammlung-to-go ist nicht wirklich ein cooles Projekt.
> und ignoriert im Wesentlichen, dass es vor allem Projekte sind, in denen man nur ein austauschbarer Arbeiter ist, der nach einiger Zeit ausgebrannt und ersetzt wird, die intrinsisch motivierte Freiwillige abschrecken.
Sie sind in *allen* Projekten ein austauschbarer Arbeiter. Und das ist auch durchaus so gewünscht. Denn wo kämen wir hin, wenn einzelne plötzlich eine Bedeutung bekämen, die nur den kommerziellen OSM-Datenverwertern zusteht?
> […] würde das bedeuten, dass OSM derzeit nicht-technische Freiwillige 15- bis 20-mal effizienter demotiviert als technische Freiwillige.
Ich würde nicht auf das „technisch“ vs. „nicht technisch“ abstellen, sondern auf „Erstellen von Werkzeugen“ vs. „Erstellen von Content“. Die sich in der Tat fundamental unterscheiden: Werkzeuge kann es kaum genug geben, während es an Content längst zu viel gibt: Wir ersaufen darin.
> Was kann man dagegen tun? Nun, die OSM-Community müsste Tätigkeiten außerhalb technischer Bereiche und des Managements mehr wertschätzen. Viel mehr wertschätzen. Und bevor Sie auf irgendwelche Ideen kommen – So tun als ob hilft hier nicht, ich spreche von echter Wertschätzung.
Und wie soll eine standardisierte, aber nicht-monetäre Wertschätzung für Content jenseits von „Haddugutgemacht“ aussehen? Mitarbeiter-des-Monats und Held-der-Arbeit sind keine Wertschätzung, sondern eine Beleidigung. Erst gemeinte Frage, denn ich habe keine Idee. Während ehrliche Wertschätzung für ein Werkzeug sich bereits durch die Nutzung des Werkzeugs ausdrückt.
> Normale Mitglieder der OSM-Community schätzen nicht-technische Arbeit – wie die Überprüfung und Zusammenstellung von Nachrichten, wie es WeeklyOSM tut, soziale und intellektuelle Reflexion und Kommentierung, gutes Kartendesign usw. – genauso wie technische Arbeit.
Hier möchte ich widersprechen: Content wie das WeeklyOSM wird konsumiert, solange es da ist. Ist es irgendwann weg, wird halt was anderes konsumiert. Das ist nicht spezifisch für OSM, sondern eine netzweite Folge des Überangebotes an Content. Sie merken es spätestens dann, wenn sie an der Finanzierung für Content scheitern. Es hat schon einen Grund, warum das Web so werbeverseucht ist.
Versuchen Sie mal festzustellen, wie viele Euronen Sie monatlich zur Finanzierung des WeeklyOSM beschaffen könnten, das „fast jeder in der OSM-Community liest“; dann wissen Sie, wie weit es mit der Wertschätzung hin ist. „Finden Sie XYZ wichtig?“, ist keine zur Wahrheitsfindung geeignete Frage. Sondern „Welches Abo für XYZ möchten Sie abschließen?“
> meiner Beobachtung nach schaut ein erstaunlich hoher Prozentsatz von ihnen im Grunde genommen auf Menschen herab, die nicht-technische Arbeit leisten.
Dann haben Sie mit mittelmäßigen bis schlechten Technikern zu tun. Die guten Leute kennen ihre Grenzen und wissen insbesondere auch, dass sie ohne die anderen Gewerke gar nichts sind.
> Was wir brauchen, ist ein lebhafter, kritischer und unabhängiger intellektueller Diskurs in der OSM-Community über technische und nicht-technische Themen, denn nur so kann in der Community eine echte Wertschätzung für die Beiträge der Menschen entstehen.
Schaffen Sie eine Plattform für einen solchen Diskurs. 🙂
> Dies ist jedoch unwahrscheinlich, solange dies wirtschaftlich als Nullsummenspiel betrachtet wird (d. h. dass alles Geld, das in diese Dinge investiert wird, als Verlust an anderer Stelle angesehen wird).
Ich kann mir einen schnelleren Rechner mit mehr Speicher gönnen, um komplexere Algorithmen zu rechnen. Oder ich kann Sie für die Erstellung des Taginfo-Datensatzes bezahlen. Aber nicht beides. Was ich für A ausgebe, kann ich nicht für B ausgeben. Das hat doch nichts mit Nullsummenspiel zu tun. Das ist einfach so, bei begrenztem Etat.
Wolf
29. Dezember 2025 um 04:58 Uhr
Nachtrag.
> Beispielsweise, wenn mittelmäßige Softwareprojekte mit Geld überschüttet und in der öffentlichen Kommunikation über alle Maßen gelobt werden, weil sie eine derzeit angesagte Nische füllen,
Butter bei die Fische: Welche „mittelmäßige Softwareprojekte“ (Plural!) werden „überschüttet und in der öffentlichen Kommunikation über alle Maßen gelobt“? (MabLibre ist nicht mittelmäßig, sondern da stehen nur rein gestecktes Geld und Codequalität in keinem gesunden Verhältnis.)
> während es außergewöhnlich qualifizierte und talentierte Entwickler gibt, die mit einer langfristigen Vision an wirklich innovativen Technologien arbeiten und dabei Schwierigkeiten haben, auch nur einen bescheidenen Lebensunterhalt damit zu verdienen.
Dito: Welche „außergewöhnlich qualifizierte und talentierte Entwickler“ (Plural!) arbeiten mit welcher „Vision“ an welchen „innovativen Technologien“? Und wer hat die Außergewöhnlichkeit und Innovativität testiert?
Davon ganz unabhängig: Wenn ich privat an meiner Vision arbeite, erwarte ich nicht, dass Sie oder sonst jemand mich dafür bezahlt. Ich mache das in meiner Freizeit oder ich finanziere mich mit Risikokapital. Ich meine, warum sollte mir jemand Geld nachwerfen dafür, dass ich meinen Interessen nachgehe?
Gruß Wolf
29. Dezember 2025 um 21:06 Uhr
Hier liegen, so weit ich das einschätzen kann, eine ganze Reihe von Missverständnissen vor, und ich habe nicht die Energie, diese im einzelnen zu kommentieren. Wenn Sie die Argumentation als Ganzes nicht überzeugt kann ich das gut hinnehmen (kann daran liegen, dass Sich Ihr Gesellschafts-Bild deutlich von meinem unterscheidet, kann aber auch sein, dass ich tatsächlich Unstimmigkeiten in meiner Argumentation nicht erkannt habe), bei den Widersprüchen in Details möchte ich nur ganz generell sagen: Dass viele Leser die Dinge, über die ich schreibe, anders wahrnehmen, ist selbstverständlich – das ist ja genau der Grund, weshalb ich darüber schreibe. Interessant ist, was man dann mit diesen Unterschieden macht.
Dennoch ein paar Klarstellungen:
Echte Wertschätzung ist eine Frage der inneren Haltung. Diese innere Haltung kann nach außen Ausdruck finden, ggf. auch in materieller oder finanzieller Form. Aber das ist hier gar nicht entscheidend. Wenn man OpenStreetMap als eine loose Kooperation von autonomen Individuen beim Verfolgen Ihrer jeweiligen individuellen Partikularinteressen versteht, ist Wertschätzung als inneren Haltung natürlich komplett bedeutungslos. Das ist aber, wie ich bereits vielfach erläutert habe, für mich kein plausibles Modell.
Für einen privaten Haushalt, insbesondere solche mit festen Einnahmen wie Renten-Bezug oder anderen Transferleistungen, ist Geld natürlich ein Nullsummenspiel. Für ein Unternehmen, und noch viel mehr für eine Organisation wie die OSMF (und übrigens auch für öffentliche Haushalte wie von Staaten oder Gemeinden) gilt dies jedoch nicht. Hier haben Ausgabe- und Investitionsentscheidungen fast immer eine deutliche Rückwirkung auf die Einnahme-Situation. Man sollte deshalb das Bild der schwäbischen Hausfrau besser ganz schnell wieder in die Mottenkiste zurückpacken.
Und ich habe ganz bewusst darauf verzichtet, konkrete Beispiele für überfinanzierte Softwareprojekte oder unterfinanzierte Talente zu nennen. Denn das würde nur dazu führen, dass sich Leute dann an diesen Beispielen abarbeiten, anstatt zu versuchen, die Argumentation selbst nachzuvollziehen. Auch kann man überfinanzierten mittelmäßigen Projekte den Geldregen ja zunächst mal nicht vorwerfen. Ist ja nicht Ihre Schuld, dass ihnen jemand das Geld hinterher wirft. Und selbst wenn sie es zurückweisen würden, wäre dadurch ja erst einmal niemandem geholfen. Und umgekehrt herum haben natürlich keineswegs alle außergewöhnlich qualifizierten und talentierten Entwickler/Entwicklerinnen Interesse an externer Finanzierung für Ihre Projekte.
Wir sollten aber als Gemeinschaft darüber nachdenken und diskutieren, wie wir mit diesen Miss-Verhältnissen umgehen und wie wir Talenten reale Angebote machen und eine attraktives Umfeld bieten und wie wir wirkliche Innovationen fördern. Tun wir das nicht, verlieren wir nicht nur die genannten Talente und Erfahrungen, wir verlieren darüber hinaus auch – und vor allem das habe ich versucht im Beitrag darzulegen – die fundamentale Fähigkeit, Talente und innovative Arbeiten als solche zu erkennen.